singapur • australien • bangkok – dez/jan 2011/12

Bangkok #1.

Um 0.00 rum landen wir auf Bangkok und nach der unheiligen Allianz Passport- Immigrations-BaggageClaim sowie einer kurzen Wo-ist-denn-nun-hier-der-Ausgang-Verwirrung ziehen wir den chinesischstämmigen Taxifahrer mit chronischer Sinusitis. Und das nach 9 Stunden Flug. Man reiche mir doch bitte den Strick …

Nach fünfminütiger Unfassbarkeit ob der einmännischen Geräuschkulisse im Fahrersitz, sehe ich mich dazu gezwungen, mir für die restlichen 30 Minuten Fahrzeit zu unserem Hotel die Ohren zuzuhalten.

Dafür überraschend, ganz der europäischen Heteronormativität trotzend, geht der Nachtportier im Royal Orchid Sheraton davon aus, dass wir natürlich gemeinsam in einem Bett schlafen. That’s a first.

erster Tag Bangkok. obligatorisches na-geh-ma-halt-mal:

some John Doe Tempel 

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a couple of Straßenkämpfer

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Wat Pho Tempel mit seinem 15m hohen 43m langen liegenden Buddha:

Geld Opfer

Sexy time?

Geschlechterdichotomie

liegender Buddha

men in blankets

Tempelkatzi ♥

Wo ist das Tempelkatzi?

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Mönchsstudie:

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♥allerliebster Garküchenflohsack:

in der Garküche gleich vis-á-vis des Hotels

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einer von 27 Millionen Hausschreinen

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hä?

Sydney #4. Last of the Australian Days. Ueberfahrt Bangkok.

Nachdem wir den Aussichtsturm (Sydney Tower Eye) schon am Vortag von der Liste gestrichen hatten und die Monorail irgendwie ehe immer nur so ein Platzhalter war, haben wir in Australien eigentlich nur noch einen Auftrag:

Platypüs, Platypüs, Platypüs!!!

Also ab ins Sydney Aquarium:

Schnabeltier (Platypus)

Flusskrebse; Platypüs-Lebendfutter


Octopüs

Haifüsche und anderes Gekröse

Neben dem grandios-♥allerliebsten Platypüs hat das Sydney Aquarium auch noch zwei liebreizende Dugongs (Gabelschwanzseekühe), denen wir beim Salat grasen zusehen durften. WassergetierHi5!

Nachdem wir zu guter Letzt auch den Platypus abgehackt haben, können wir nun endlich - 27 Tage später (ohne Lüge) und abertausend Dollar ärmer – diesen Kontinent verlassen. Und abschließend gibt es eigentlich nur noch Folgendes zu sagen:

Liebe Australesin, lieber Australopitikus,

  1. Zwei sich kreuzende Wege sind noch kein Grund für einen Kreisverkehr!
  2. 90 km/h ist keine Geschwindigkeit für eine Autobahn. Nein, 100 km/h auch nicht. Nein, AUCH NICHT 110.
  3.  Wenn eine Mitteilung nicht unter mehreren Zeilen zu kommunizieren ist, dann gehört sie – auch bei 90 km/h und drunter – nicht auf ein Straßenschild!!!
  4. Traumhafte, kilometerlang menschenleere Strände zu haben ist nicht schwer, WENN EINEM IM WASSER ÜBERALL DER TOD ERWARTET!
  5. On a different note: Dial down the panic level! Ich muss nicht ständig erinnert sein safe to been. Auch Australien ist durchschnittlich nicht lebensgefährlicher als die Marktgemeinde Guntramsdorf! Vor allem nicht bei 90 auf der Autobahn …
  6. Eat more Roo! Tasty little buggers … (Und räumt sie doch wenigstens von der Straße, wenn sie schon gnadenlos überfahren werden müssen.)
  7. FUCK AUSTRALIAN DAY! Es war nie, ist nicht und wird nie eure Insel sein. Weil, I’m gonna tell ya a secret: There have been others before you – etwa 40.000 Jahre before you – and they come in many tribes and THEY ARE CALLED ABORIGINES! (Die haben sogar ihre eigene Flagge.)
  8. Drogenspürhunde auf einem Musikfestival … honestly???
  9. Melbourne: nul points
  10. Sydney: douze points
  11. It’s called sarcasm. Look it up!
  12. Es ist ein Cappuccino (Melange) – Kaffe aus der Maschine und Milch darüber –, ich habe keine frisch gebackenen Weihnachtsgans bestellt. #timeismoney
  13. Wenn es unter 4 Vol.-Prozent hat, ist es kein Bier, dann ist es Saft!

Sonst aber eindeutige douze points. Wirklich ♥allerliebst. Die Insel, die Menscha und – let’s be honest – vor allem eure Viechaln!

Ooh, it’s a platypüs!

Sydney #2. Beach & City.

Starten wieder @ Kawa:

It won’t bee long! (so lustig diese PostBos)



Und anschließend geht’s an den Stadtstrand Manly Beach zum Surfer-Stalking:

Retour über George Street:

Nachmittags nochmals City per pedes:

Darling Quarter


King Street Wharf

Observatory Park

Rainbow Lorikeet Jungtiere im Observatory Park

Kollektive Street(Wear)Art near Observatory Park.


Und wieder über die George Street zurück nach China Town:

Queen Victoria Building

Louis Vuitton Krokodaxl von Billie Archilleos

Indeed, it does.

Overhead Monorail Schiene Nähe China Town

Sad in Chinatown …


Abends gab’s dann Mission : Impossible – Ghost Protocoll in The World’s Biggest IMAX Theatere. Lo5!

Sydney #1. Walkin’ in the city.

Frühstück @ Kawa in der Crown Street – Surry Hills – das BoBo-Neubau Sydneys.
Wobei das Kawa bereits das Prädikat post vor den doppel Bos zu tragen scheint – nach dem Personal, welches eben erst das Embryo-Stadium abgeschlossen hat, gehend. Trotzdem ist es ♥allerliebst, nicht zu letzt weil der frisch geschleuderte bio Wassermelonensaft/Apfel-Karotten-Ananas-Saft als auch der preisgekrönte Kaffee gar köstlich sind:

Nach einem halben Liter ditoxigenden Fruchtgesäfte und zwei Ladungen Koffein beginnen wir unser obligatorisches Stadtgeschländer – via Crown Street und diversen Stadtgärten geht es über die Oxford Street, wo seit 1978 das Gay & Lesbian Madi Gras durch tanzt (Erst 1994 wurden Australiens Sodomie-Paragraphen abgeschafft. Wodurch australische Männer, who liked to be at the ‘receiving end’ of a male2male sexual relationship, vor dem bestehenden Gesetzt nicht mehr mit lebenslanger Haft rechnen mussten. Seit 1899 mussten sie nicht mehr mit Exekution rechnen. ExekutionsHi5!) und einem Stück China Town zurück ins Hotel.

Even running is dancing!!!

UV Rays are Killa


Immer diese Alcohol Free Zones – they are killing my buzz!

For God, King, Country and Apple Macintosh!

Sexy time! (cut or cute?)

Oxford Street



Abends geht’s nochmals auf die Straßen Sydneys und via pedischer Eigenkraft zur Sydney Cove – Sydney Harbour – gegenüber dem Opera House und unterhalb der Harbour Bridge:

Von dort krabbeln wir The Rocks hoch, wo 1788 die ersten europäischen Siedler ihr Zelte aufschlugen, um von dort weiter auf die Harbour Bridge zu kriechen:

Mollymook 2 Sydney via Nan Tien/Wollongong.

Mollymook adieu … Nach 5 Tagen Ferienidylle verlassen wir nach einem letzten Café The Dolphins of Mollymook Motel und schlagen die Straße (get it?) für ein letztes mal.

Sydney it shall be. Doch vorher machen wir noch einen Sprung im Nan Tien Tempel vorbei, einem der größten buddhistischen Tempeln auf der südlichen Welthalbkugel:

Antara-Mönche (4 Dieter und Rainer)

Nan Tien on a rainy day …

Nach besonnenen Besichtigen gibt’s vegetarischen Lunch in der Tempelkantine – tierloses Laksa für den Herrn Andreas und Gemüsesuppe für mich. Leider ist die Gemüsesuppe so langweilig, dass der kantineneigene Holzlöffel laut nach Mitnahme ruft; denn, wie schon Shakesbear schrieb, Thou shallst not serve unsetisfying food oder thou muss mit dem Verlust eines Holzlöffels rechnen! Schließlich, Strafe muss sein. There’s only so much I can tolerate …

Unauffällig verlassen wir Nan Tien for our next Stop: Seasons Darling Harbour, Sydney. Das Hotel liegt vis-à-vis Darling Harbours, in der Mitte von China Town und riecht – der asiatischen Tradition entsprechend – in jedem Raum nach Stir Fried.


Nachdem wir ingesettelt sind, spazieren wir noch eine Runde in der Umgebung und landen u.a. in einem japanischen Arcade Game Arkade:

Peanut mit Trixie im Hintergrund.

Mollymook #5 aka The Day I Touched the Wombat!!!

Day-Start mit Shoppin’ @ Village Centre Batemans Bay via Dolphine Reserve. Selten so ein trauriges Einkaufszentrum gesehen – was Herrn Andreas jedoch nicht daran hindert bei Jay Jays’ einen kleinen Großeinkauf (Achtung Wortspiel!) zu starten und auch ich finde dort jenes T-Shirt, welches für die kommenden fünf Tage zurückhaltend aber höchst elegant meine Rüsselbrüste bedecken soll (> http://www.jayjays.com.au/guys/$5sale/296534). Shoppin’ hi5!

Nach einem wirklich widerwärtigen Kaffee von Michel’s Patisserie geht’s dann zu unserem tatsächlichen Tagesziel: Birdland Animal Park, Sanctuary für u.a. Babywombats. KREISCH!!!! QUIETSCH!!! *inpapiertüteatme*

Schildermalerin in Australien … that’s where the big bugs are!

BIRDLAND ANIMAL PARK:

Wedge Tailed Eagle


Schnabeliegel verwandt mit dem Schnabeltier


Langhalsschildkröte


Rainbow Lorikeet considered eine Landplage


irgendeine Spinne am Wegesrand


Wallaby, von der Größe zwischen Kangaroo und Wallaroo. Pinkelt sich auf den Hoden. Keine Ahnung, wie das anatomisch funktioniert …


Wache Koalas erwischt. Yeah!


rote Riesenkängurus, die dudigsten ♥allerliebsten Viechaln EVER!!!

Dudes

Das ist Arthur. Arthur lebt mit den Kängurus, seit seine Mutter gestorben ist. Arthur glaubt er sei ein Känguru. I ♥ Arthur.


Sebastian

Bubbels

Peanut juckt’s hinter’m Ohr.



Abends dann noch mehr Tiere in den Twin Cinemas, Ulladulaa, bei We Bought a Zoo.

Mollymook #4. Another day at the beach.

Pack die Badehose ein, nimm’ eine muslimische Tante, einen bodyboardenden Onkel, einen Surfanfänger, die Nummer 27 und dann nichts wie ab an den Mollymook Beach. Jippiiee!!

I woard auf die Wön, oba da kummt nix, kummt nix …

Alle australutäsischen Gastronomiebetriebe basieren auf einem mystischen Zahlensystem. Auf dem, sowie auf einem ganz eigenen Zeitverständnis: “Wie, Sie haben jetzt NUR 30 Minuten auf Ihren Espresso gewartet?”

Und wenn man auf einen anschließenden Eiweißschock verzichten möchte, sollte man immer nur half of the usually used amount of milk im Cappuccino verlangen. (jedoch sollte vorsichtshalber immer auch dazu gesagt werden, dass man the same amount of coffee haben will …) 

Wenn man dann auch noch etwas Zeit investiert bekommt man zumeist einen passablen Café serviert. (hihi, das reimt sich. und was sich reimt …)

Mollymook #3.

Nach einem halben Strandtag mit unseren gefiederten Freunden machen wir uns über Batemans Bay und Batehaven Richtung Mogo und ‘The Original Gold Rush Colony: Relive Australia’s Pioneering Era in an Historic 1850’s Villag. Open 7 Days (10am - 4pm).’ Wo uns Führer Rob auf unterhaltsame Weise den Alltag goldgrabender Wahnsinniger näher bringt. Faszinierender noch als die Geschichten von und mit den quecksilbervergifteten Glücksrittern ist die Tatsache, dass Rob der bisher einzige der Gesprächsmodalität ‚Sarkasmus’ mächtige Australopitipus ist, der uns je unterkam. Auch ihm bleibt die Tatsache, dass wir seine kommunikativen Intentionen – verglichen zu seinen Landsfrauem und -kindern – noch am adäquatesten interpretieren, nicht verborgen. Und so sehen wir uns zusehend in seine kommunikativen Triangulationen verwickelt. Für mich Grund genug an den hinteren Rand der Gruppe abzufallen und zu strategischen Zeitpunkten leicht in die Hocke zu gehen.